Baumit bei Baunativ: Entdecke Vielfalt und Qualität für dein Bauprojekt

Baumit

Baumit ist eine bekannte Marke in der Baubranche, die eine breite Palette an Produkten für verschiedenste Bauprojekte anbietet. Von Fassadenfarben bis hin zu Wärmedämmungssystemen – das Sortiment verspricht Qualität und Nachhaltigkeit. Doch wie sieht wirklich aus? In diesem Blog werfen wir einen ehrlichen Blick auf Baumit und seine Produkte.

Produktvielfalt

Baumit ist besonders bekannt für seine umfassende Produktpalette im Bereich Fassaden- und Wärmedämmungssysteme. Dazu gehören unter anderem:

Wärmedämmverbundsysteme (WDVS): Diese Systeme sind essenziell für energieeffizientes Bauen. Sie helfen dabei, den Energieverbrauch von Gebäuden signifikant zu reduzieren, was sowohl ökologisch als auch ökonomisch vorteilhaft ist.

Putze und Mörtel: Baumit bietet eine breite Palette an Innen- und Außenputzen, die nicht nur Schutz bieten, sondern auch die ästhetische Gestaltung von Gebäuden ermöglichen.

Farben und Beschichtungen: Die Farb- und Beschichtungssysteme von Baumit sorgen für langlebige und wetterfeste Fassaden, die gleichzeitig individuell gestaltet werden können.

Baumit ProContact DC 56: Der Allrounder für perfekte Haftung

Der Baumit ProContact DC 56 ist ein äußerst vielseitiger Klebe- und Armierungsmörtel, der sich besonders im Bereich der Wärmedämmverbundsysteme (WDVS) bewährt hat. Dieser Mörtel zeichnet sich durch seine hohe Klebkraft aus, die ihn zur optimalen Wahl für das Verkleben von Dämmplatten und die Armierung von Flächen macht. Dank seiner hervorragenden Haftung sorgt der ProContact DC 56 dafür, dass Dämmplatten sicher und zuverlässig befestigt werden.

Zusätzlich bietet der ProContact DC 56 eine bemerkenswerte Witterungsbeständigkeit, die ihn ideal für den Außenbereich macht. Er widersteht Frost und anderen Witterungseinflüssen, was ihn besonders langlebig und robust macht. Ein weiterer Vorteil dieses Produkts ist seine Vielseitigkeit: Es kann sowohl als Kleber für Dämmplatten als auch als Armierungsmörtel verwendet werden. Diese Doppelfunktion spart sowohl Zeit als auch Kosten und macht den ProContact DC 56 zu einem praktischen Alleskönner auf der Baustelle.

Baumit Nivello 50: Der perfekte Boden für jeden Raum

Neben der Fassadengestaltung bietet Baumit mit dem Nivello 50 eine ausgezeichnete Lösung für die Bodenvorbereitung im Innenbereich. Diese selbstverlaufende Spachtelmasse sorgt für eine absolut glatte und ebene Bodenoberfläche, was sie zur idealen Wahl für verschiedene Bodenbeläge macht. Die schnelle Aushärtung des Nivello 50 ist besonders vorteilhaft, da der Boden innerhalb weniger Stunden begehbar ist, was den Baufortschritt erheblich beschleunigt.

Die hohe Druckfestigkeit des Nivello 50 macht ihn für alle Arten von Bodenbelägen geeignet, von Fliesen bis Parkett. Zudem ist die geringe Schichtdicke ein weiterer Pluspunkt, da sie eine wirtschaftliche und einfache Verarbeitung ermöglicht. Diese Eigenschaften machen den Nivello 50 besonders ideal für Renovierungen, da er unebene Böden schnell und effizient ausgleicht und somit Altbausanierungen erheblich erleichtert.

Baumit Kalkputz KlimaSpeed: Das Raumklima im Fokus

Für den Innenausbau bietet Baumit mit dem Kalkputz KlimaSpeed ein Produkt, das sowohl das Raumklima als auch die Verarbeitungszeit optimiert. Dieser Putz ist besonders schnell trocknend, was die Bauzeiten deutlich verkürzt und somit für einen schnellen Fortschritt bei Innenausbauprojekten sorgt.

Der Kalkputz KlimaSpeed reguliert die Luftfeuchtigkeit im Raum und trägt so zu einem gesunden und angenehmen Wohnklima bei. Die Verwendung von natürlichen Materialien macht den Putz nicht nur umweltfreundlich, sondern auch nachhaltig. Dieser natürliche Kalkputz ist daher besonders geeignet für Innenräume, in denen ein gesundes Raumklima gewünscht wird.

Zusätzlich ist der Kalkputz KlimaSpeed ideal für Sanierungen, insbesondere in Feuchträumen, da er durch seine feuchtigkeitsregulierenden Eigenschaften dazu beiträgt, das Raumklima zu verbessern und somit die Lebensdauer der Wände zu verlängern.

Go2morrow: Baumits Weg in eine nachhaltige Zukunft

Baumit hat sich der Nachhaltigkeit verschrieben und verfolgt mit seinem Programm „Go2morrow“ ehrgeizige Ziele. Das Unternehmen setzt auf die Verwendung von natürlichen Rohstoffen, die Reduzierung von CO2-Emissionen und die Entwicklung von Produkten mit langer Lebensdauer.

Einige Beispiele für die nachhaltigen Initiativen von Baumit:

  • Verwendung von Recyclingmaterialien: Baumit integriert in vielen seiner Produkte Recyclingmaterialien, um den Verbrauch natürlicher Ressourcen zu reduzieren und einen Beitrag zur Kreislaufwirtschaft zu leisten.
  • CO2-Reduktion: Das Unternehmen arbeitet kontinuierlich daran, seine CO2-Emissionen in der Produktion und im Transport zu verringern. Dazu gehören Maßnahmen wie die Optimierung von Produktionsprozessen, der Einsatz erneuerbarer Energien und die Förderung umweltfreundlicher Transportmittel.
  • Langlebige Produkte: Baumit entwickelt Produkte, die eine lange Lebensdauer haben und somit weniger häufig ausgetauscht werden müssen. Dies reduziert den Ressourcenverbrauch und trägt zur Nachhaltigkeit bei.
  • Forschung und Entwicklung: Baumit investiert kontinuierlich in Forschung und Entwicklung, um neue, noch nachhaltigere Produkte und Technologien zu entwickeln.

Fazit

Obwohl Baumit nicht der nachhaltigste Hersteller in unserem Sortiment ist, trägt das Unternehmen dennoch seinen Teil zum Umweltschutz bei. Mit Initiativen zur CO2-Reduktion, der Verwendung von Recyclingmaterialien und der Entwicklung langlebiger Produkte engagiert sich Baumit dennoch für eine grünere Zukunft.

Hier geht`s zum Shop ➔  https://baunativ-shop.de/Baumit

Ölen – was ist das und was hat das mit LEINOS zu tun?

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Wer keinen konventionellen Lack (bedeutet kunstharzgebundenen Lack, Polyurethanlack etc.) für seine Holzfußböden, Möbel, Paneelen, Treppen, Geländer, sichtbaren Fachwerkbalken, Spielgeräte etc. verwenden möchte, weiß bestimmt schon, dass man Holz auch ölen kann. Der Begriff “ölen“ hat sich eingebürgert – viele holzverarbeitende Betriebe verlangen in Zeiten der Nachhaltigkeit und des gesunden Wohnens nach einem Öl für ihre Holzprodukte. Und weil sie wissen, dass kunstharzgebundene Lacke nicht renovierbar sind, irgendwann wieder abgeschliffen werden müssen, die Holzporen dicht verschließen und nicht wirklich nachhaltig und gesund sind. Und Kunden zu Hause, die sich für gesunde Holzoberflächen interessieren, haben schon gegoogelt und sich dadurch eine Orientierung verschafft.

Doch was meint man denn mit “ölen“? Das ist durchaus nicht so trivial – manche verstehen damit, einfach mal Leinöl zu nehmen und das Holz damit behandeln, weil man mit Holzölen richtigerweise Leinöl assoziiert und unsere Vorfahren auch Leinöl verwendet haben zum Schutz ihrer Hölzer. Für nicht mechanisch beanspruchte Hölzer wie Deckenbalken, Deckenverkleidungen, Kunstwerke, Wandverkleidungen etc. mag es das Richtige sein, einen dünnen Leinölauftrag aufzubringen. Aber wenn es um Fußböden, Möbeloberflächen, Fenster, Arbeitsplatten, Tische, Regale etc. geht, reicht alleine Leinöl nicht mehr aus.

Für solche Behandlungen stehen traditionell Hartöle, Naturharzöle zur Verfügung. Sie bestehen nicht bloß aus Leinöl, sondern im Grundstoff aus einer Verkochung von Leinöl, Holzöl mit Naturharzen  – oft mit Kolophonium, dem Harz aus Kiefern. Diese Verkochung sorgt für strapazierfähige, stark aushärtende Oberflächen. Die Aushärtung geschieht durch Oxidation. Leinöl gehört zu den trocknenden – oder auch fette Öle genannten – pflanzlichen Ölen, die durch Autoxidation (ungesättigte Fettsäuren wie Linol- und Linolensäure des Leinöls absorbieren Sauerstoff aus der Luft) chemisch trocknen und einen elastischen, klebfreien und auf dem Untergrund haftenden Film bilden.

Damit diese Öl-Harz-Verkochung nicht einfach wieder zum Klumpen oxidiert und daraus ein streichbares Produkt wird, kommen Lösungsmittel dazu. Bei den Naturfarbenherstellern gibt es zwei Varianten der Lösungsmittel: Traditionell natürliche Lösungsmittel wie Balsamterpentinöl und Orangenterpene oder synthetische, isoaliphatische Lösungsmittel wie Isoparaffine und anverwandte Produkte. Beide Varianten haben Vor- und Nachteile: natürliche Lösungsmittel enthalten allergische Terpene, sind aber Destillationsprodukte pflanzlichen Ursprungs und benötigen weniger Energie, um sie zu gewinnen und zu produzieren. Aromatenarme synthetische Lösungsmittel sind allergikerverträglich, geruchsneutral, sind aber trotz ihrer Reinheit Produkte aus Erdölderivaten und benötigen einen größeren Energieaufwand für ihre Produktion. Beide Varianten haben aber die gleiche Aufgabe und entfliehen nach Beginn der Oxidation, der Trocknung der gestrichenen Hartöle, da sie zu den leichtflüchtigen Stoffen gehören. Nach zwei, drei Tagen sind sie bei guter Lüftung aus den Räumen entflohen. ABER sie sind damit “verloren“ und nicht wiederzugewinnen, also nicht recycelbar. Jährlich gelangen in Deutschland ca. 700‘000 t Lösemittel in die Umwelt, wo deren Abbauprodukte die Bildung von Stickoxiden und  den fotochemischen Sommersmog beschleunigen und einige von ihnen die Ozonschicht schädigen.

Deshalb sind in den letzten Jahren viele lösemittelfreie Produkte auf den Markt gekommen. Das Thema lösemittelfrei wird aber marketingmäßig ziemlich ausgenutzt, obwohl lösemittelfrei auch gesundheitlich nicht immer die bessere Variante ist. Man muss genau differenzieren und schauen, mit welchen Stoffen die Lösemittel ersetzt werden. Und welche Lösungsmittel genau eingesetzt werden. Die Allergieproblematik wird missbraucht für das Marketing von angeblich “Allergiker geprüfte“ Produkte, die nie ein Prüfinstitut gesehen haben. Hinzu kommt die Verwirrung bei der Definition von Lösungsmitteln – die TRGS setzt nämlich einen anderen Siedepunkt an als die WHO, die sich nach der chemischen Definition richtet. Dazu mehr in einem späteren Blogbeitrag.

Die Marke LEINOS, deren breite Produktpalette alles abdeckt, was natürlich geölt, lackiert, lasiert oder gestrichen wird und die in unserem online-shop zu finden sind, setzt auf Isoparaffine als Lösungsmittel,  aus oben beschriebenen Gründen. Mit nur 4 Hartöl-Grundprodukten können normal und  stark strapazierte Oberflächen erzielt werden – auch und gerade für den Laien sind die Leinos-Öle sehr gut und recht einfach verarbeitbar.

Das Hartöl 240 dient für neue, ungestrichene oder gänzlich abgeschliffene Hölzer als Grundierung, die tief in die Holzporen eindringt und die Basis für den weiteren Aufbau mit dem Hartöl Spezial 245 oder dem Hartwachsöl 290 bildet. Aber es dient auch zur einmaligen Behandlung dort, wo keine hohe mechanische Beanspruchung und bloß ein Schutz gewünscht ist. Das Hartöl 240 gibt es auch farbig – damit können alle zu ölenden Flächen auch farbig gestaltet werden. 

Das Hartöl Spezial 245 ist in seiner Rezeptur komplexer und wird als Folge- und Endanstrich auf mit Hartöl 240 grundierten Hölzern verwendet. Nach Aushärtung ergeben sich sehr kratzfeste und wasserabweisende Oberflächen. Trotzdem bleiben diese Oberflächen wasserdampfdurchlässig, das Holz kann weiter atmen.

Mit dem Hartwachsöl 290 kann Grundierung und Endbehandlung in einem erfolgen und dies zusätzlich auch farbig. Damit lassen sich Holzoberflächen wie Fußböden, Treppen oder Möbel, aber auch Holzwerkstoffplatten oder Terracotta zu strapazierfähigen Oberflächen veredeln, selbst im gewerblichen Bereich ist dieses Öl sehr gut anwendbar. Das farblose Hartwachsöl 290 kann auch als Endbehandlung ein- oder ganz dünn ein zweites Mal auf mit Hartöl 240 vorgrundierte Oberflächen gestrichen werden.

Das vierte Öl im Bunde, das Arbeitsplattenöl 280, ist in seiner Doppelfunktion Imprägnierung und Pflege zugleich speziell für Küchenarbeitsplatten gemacht. Nach der Aushärtung bietet das fleckenbeständige Öl einen guten Schutz vor Kaffee-, Rotwein- oder Fruchtsaftflecken. Es wird bei neuem Holz zwei bis dreimal aufgetragen, für schon geölte Platten kann es regelmäßig nach Reinigung zur Auffrischung und Pflege eingesetzt werden. Auch wenn sich das Öl Arbeitsplattenöl nennt – es kann auch für Möbel oder Spielzeuge verwendet werden.

Tipp für Küchenarbeitsplatten:

Stabverleimte Küchenarbeitsplatten (beliebt ist Buche), wie sie standardmäßig in den Baumärkten zu beziehen sind, sollten auch auf der Unterseite wenigstens einmal geölt werden. Selbst solche Platten mit einer Stärke von 30-50 mm neigen langfristig zum Durchbiegen durch Feuchtigkeit. Biegen sich stabverleimte Platten durch, kann es zum Abreißen des Klebers kommen, mit dem die einzelnen Stäbe verleimt sind. Das Arbeitsplattenöl 280 von Leinos kann zwar solche kleinen Risse verfüllen – die Risse vergrößern sich aber weiter und verringern dadurch deutlich die Lebensdauer einer solchen Arbeitsplatte.

Die Essenz der Geschichte

Durch die molekulare Struktur von Leinöl wird mit Hartölen ein Anstrichaufbau von tief in den  Holzporen bis zur obersten Schicht gemacht – der dünne, mehrlagige Aufbau ist wichtig für eine dauerhafte, strapazierfähige und regenerierbare Oberfläche. Ein einmaliges, möglichst dickes Ölen, in der Meinung das würde ausreichen, ist kontraproduktiv, die Oberfläche klebt danach.

Leinos-Öle sind sowohl für Laien wie auch für Profis gut und recht einfach zu verarbeiten. Selbst wenn man keine Möglichkeit hat, eine Einscheibenmaschine zum Einpadden der Öle zu besorgen, können sie trotzdem verwendet und auch von Hand gut eingearbeitet werden. Ölüberstände werden dann einfach mit einem Baumwolllappen abgenommen, wenn sie nicht vorher mit Pinsel oder Roller verteilt werden können.

Wichtig ist vor dem Ölen, die technischen Merkblätter mit den Verarbeitungstipps durchzulesen. Sie sind abrufbar bei den jeweiligen Produkten auf https://baunativ-shop.de/search/?qs=leinos

Auf der Internetseite des Herstellers https://leinos.de/de/produkte/oele-und-wachse-fuer-den-innenbereich stehen auch sehr anschauliche Videos zur Verarbeitung zur Verfügung.

Und damit das mit dem “Nie-wieder-abschleifen“ auch klappt, gibt es für die Reinigung und Pflege die entsprechenden Produkte unter https://baunativ-shop.de/Reinigungs-und-Pflegemittel_s3

Selbst eine Wäsche mit Öl ist möglich, siehe dazu unter https://leinos.de/de/produkte/leinos-floorboy-verleihstation

Geölte Oberflächen bleiben mit der entsprechenden Pflege ein Holz-Leben lang erhalten, sind gesund, fühlen sich wohlig an und sind ästhetisch einfach schön.

Stephan De Bona // Baubiologe bei Baunativ // Autor unserer Blogbeiträge

Kreidezeit: Nachhaltige Baustoffprodukte für eine Zukunft ohne Kompromisse

In unserem Blog-Beitrag vom Oktober 2022 haben wir die Firma Kreidezeit und deren Spezialität schon ausführlicher vorgestellt(http://blog.baunativ.de/kreidezeit-war-da-nicht-was-mit-dinosauriern/) So unter anderem zwei ihrer Flaggschiffe, die Sumpfkalkfarbe und die Standölfarbe. Dem Gründerprinzip der Firma, keine aus Erdölderivaten gewonnen Rohstoffe zu verwenden, ist sie bis heute konsequent treu geblieben.

Aber noch einen ganz anderen Aspekt verkörpern die Kreidezeit-Produkte, der in Zeiten von Klimaschutz, Bauwende, CO2-Fußabdruck, zirkulärem Bauen und Ressourcenschonung hoch aktuell ist: Die Einfachheit der Rezepturen der Produkte, die zahlenmäßig wenigen Inhaltsstoffe, mit denen die Produkte auskommen und hervorragend funktionieren. Und dabei sind viele von ihnen vegan!

Selbst hochwertige Produkte im Naturfarben-Sektor sind oft sehr komplex zusammengesetzt, bestehen aus unzähligen einzelnen chemischen Stoffen, auch wenn sie mehrheitlich natürlicher, pflanzlicher oder mineralischer Art sind. Dabei wissen wir heute, dass wir gerade im Bausektor massiv Rohstoffe, Ressourcen einsparen müssen, weil für die Zukunft einfach zu wenig da sind. Man denke da z.B. an ganz normalen Sand. Er ist weltweit schon zur teuren Mangelware geworden.

Und noch mehr: Je komplexer Rezepturen von Bau-und Anstrichstoffen sind, desto größer ist das Potential für Schadstoffe. Diese stehen zwar seit den großen Skandalen der 1970-er und 1980-er Jahre (Asbest, PCB, DDT, Lindan, Xyladecor etc.) nicht mehr im medialen Fokus, sind aber nicht weniger geworden. Schadstoffe in Bau-und Anstrichstoffen sind heute feiner, subtiler, versteckter und unspektakulärer, man denke da z.B. an Biozide, Funghizide oder Konservierungsmittel. Manchmal braucht es die modernsten und teuersten Massenspektrometer und Gaschromatographen, um sie in Laboren nachweisen zu können. Einige von Ihnen sind weit verbreitet, akzeptiert und zum Status Quo, zum normalen Alltag geworden. Und greenwashing zum Kavaliersdelikt.

Auch auf der großen Bühne der Bauindustrie geht es um Reduzierung des Einsatzes von neuen Rohstoffen. Sanierung und somit Wiederverwendung, Wiederverwertung und Aufwertung von alter Bausubstanz ist Neubau vorzuziehen. Plötzlich wird intensiv geforscht, wie man alten Beton oder Bauschutt wieder in neue Bauprodukte recyceln kann. Plastikmüll aus dem Meer gefischt ist schon der Rohstoff von morgen und aus alten Jeanshosen wird ein Dämmstoff recycelt.

Die Firma Kreidezeit könnte also auch hier Pionierarbeit geleistet haben, ohne es damals vielleicht geahnt zu haben: Wenige Rohstoffe, diese aber konsequent natürlich und nachhaltig für gute, langlebige und v.a. leicht renovierbare Produkte. Ein Paradigmenwechsel, der zur konventionellen Baustoff- und Farbenindustrie völlig gegenläufig ist, aber sich seit fast 40 Jahren bewährt. Das nennt man Nachhaltigkeit umgesetzt im wahrsten Sinne des Wortes!

Welche weiteren Produkte von Kreidezeit wir noch für dich im Angebot haben schaust du hier am besten selbst.

Stephan De Bona Baubiologe bei Baunativ

Quellen

www.kreidezeit.de/wir-ueber-uns/geschichte/

www.brandeins.de/magazine/brand-eins-wirtschaftsmagazin/2006/kapitalismus/wie-luft

Bilder: Kreidezeit.de